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Geschäftsmodelle anpassen, entwickeln und erfolgreich umsetzen

Change-Management, Geschäftsmodell, Neuausrichtung

Etablierte Konzepte im Handel stark unter Druck

Bereits vor der Corona-Krise im Februar 2020 prognostizierte das Institut für Handelsforschung (IFH, Köln), dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland bis zu 64.000 Handelsbetriebe schließen werden. Vor dem Hintergrund neuer technologischer Möglichkeiten, beschleunigter Innovationszyklen, der Globalisierung von Märkten, der Digitalisierung sowie der Verhaltensänderung von Kunden geht die Branche durch einen tiefgreifenden Strukturwandel.

Dieser Strukturwandel wird durch Corona noch einmal beschleunigt. Der HDE rechnet mittlerweile für das Jahr 2020 mit einem Umsatzminus von 40 Milliarden Euro im Nicht-Lebensmittelhandel – dies vorausgesetzt, dass es zu keiner zweiten Pandemiewelle kommt.

Allerdings ist die Entwicklung im Handel sehr heterogen: Während der Online-Handel und ausgewählte stationäre Formate (außerhalb der Innenstadt) in einigen Branchen in der Corona-Krise sogar profitiert haben (z. B. Baumärkte, Gartencenter, Fahrradhändler), sind innenstadtrelevante Branchen (z. B. Bekleidung, Bücher, Wohnaccessoires, Spielwaren) sehr stark unter Druck. Vor einer ohnehin schlechten Ausgangsbasis sinken angesichts von Maskenpflichten und weiterer Einschränkungen, erhöhen sich derzeit weder die Kundenfrequenzen in den Innenstädten noch die Aufenthaltsdauer von Kunden auf den einzelnen Handelsflächen.

Geschäftsmodelle müssen neu gedacht werden

Die Diskussion über nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Handel hat daher nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil: sie rückt stärker in den Fokus vieler Einzelhändler. Digitalisierung verändert das Verhalten der Konsumenten und der Märkte. Viele Handelsunternehmen müssen erleben, wie neue Technologien und Wettbewerber die Spielregeln ihrer Branche umschreiben und alte Erfolgsfaktoren nicht mehr gelten.

Anstatt ausschließlich in Flächen zu denken, wird es für die unterschiedlichen Geschäftsmodelle im Einzelhandel zukünftig unabdingbar sein, alternative Kanäle des Verkaufs zu berücksichtigen und aufzubauen. Dies nicht nur, um dem steigenden Trend zum Online-Shopping zu folgen, sondern der (nach der Krise) nochmal sprunghaft wachsenden Attraktivität dieser Formate Rechnung zu tragen. Insofern wird sich deren Berücksichtigung im Geschäftsmodell positiv auf die Resilienz eines Handelsunternehmens in Krisensituationen auswirken.

Wesentlich stärker als in den Modellen der Vergangenheit steht nun für viele etablierte Handelsunternehmen die schnelle und intelligente Verzahnung von Online- und Offline-Aktivitäten im Vordergrund. Dabei ist aus analoger und digitaler Perspektive der Kunde und die Beziehung zum Kunden zu fokussieren: sei es durch Omnichannel-Konzepte, Kundenbindungssysteme oder auch dem zielgerichteten Aufbau von Social-Media Strategien.

Nur eine nahtlose Integration des Kunden in das Geschäftsmodell wird auch ein kanalübergreifendes Beziehungsmanagement fördern. Dies ermöglicht in schwierigen Situationen einen schnellen Kanalwechsel für die Ansprache der Kunden.

Und auch der digitalisierte Online-Handel sollte laufend Überlegungen zu seinem Geschäftsmodell anstellen, ist doch auch ein entgegengesetztes Szenario zur aktuellen Situation des stationären Einzelhandels denkbar: ein Zusammenbruch von IT-Infrastrukturen und Netzwerken durch flächendeckende technologische Unwägbarkeiten oder Cyber-Angriffe.

Systematische Anpassung von Geschäftsmodellen notwendig

In vielen Unternehmen werden die Anpassung und Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen leider nicht systematisch gesteuert. Dabei sind die schnelle Anpassungsfähigkeit an Veränderungen, die Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit sowie die konsequente Umsetzung von notwendigen Veränderungen zu wichtigen Erfolgs- und Existenzfaktoren geworden, um ein Unternehmen nachhaltig rentabel zu machen und langfristig abzusichern.

Unser Angebot

In einem durch die Brückenbauer geleiteten mehrstufigen Prozess hinterfragen wir gemeinsam mit Ihnen Ihr bestehendes Geschäftsmodell, entwickeln es weiter und entwerfen neue zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

Geschäftsmodelle neu Denken

Je nach unternehmensspezifischer Ausgangsposition setzen wir bei dieser systematischen Entwicklung Ihres Geschäftsmodells aktuelle Techniken und Werkzeuge der Geschäftsmodell-Entwicklung ein (z. B. St. Galler Business Modell Navigator, Business Modell Canvas). 

Es gilt dabei nicht immer grundsätzlich das Rad neu zu erfinden. Beruhen doch viele erfolgreiche Geschäftsmodelle bereits bestehenden Erfolgsmustern. Auf Basis dieser Erfolgsmuster aus unterschiedlichen Branchen bauen wir mit Ihnen ein individuelles Konzept für Ihr Unternehmen.

Ihr Nutzen

Sie erhalten für Ihr Unternehmen eine Ideensammlung für die Optimierung bestehender oder die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Zudem erstellen wir eine erste und initiale Bewertung, welche die Grundlage für Ihre strategische Roadmap darstellt. Wir begleiten Sie auf Wunsch beim weiteren Prozess der Entwicklung und Bewertung bis hin zur Umsetzung veränderter Geschäftsmodelle (Pilotprojekte). Dabei unterstützen wir Sie auch gerne im Projekt- und Change-Management.

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Sie suchen den Gedankenaustausch über den Neustart nach der Corona-Krise? Wir stehen Ihnen gerne für einen ersten kostenlosen Kontakt und eine Videokonferenz zur Verfügung.

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